Hauptseite/Weicher Frauenmantel: Unterschied zwischen den Versionen
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Der botanische Name ‚Alchemilla‘ leitet sich von ‚Alchemistenkraut‘ ab. So wurde der Frauenmantel zur Zeit des Mittelalters gern von Wissenschaftlern bezeichnet. Die Wissenschaftler waren von den sich jeden Morgen auf den Blättern bildenden Tautropfen – ein natürliches Destillat aus den Blättern – begeistert. | |||
Von unten bis oben | |||
Ein kriechender Wurzelstock breitet sich im Erdreich aus. Aus ihm geht an der Oberfläche ein rosettenartiger Wuchs hervor. Bis zu 40 cm hoch und 50 cm breit wird er, der Frauenmantel. | |||
Sein rundliches bis nierenförmiges Laub wird zwischen 5 und 15 cm breit, ist gelappt und an der Unterseite sanft behaart. Die Lauboberseite ist je nach Art kahl bis behaart. Im Juni wird das Laubgewand von langen Blütenständen überthront. Es sind rispenartige und seitenständige Blütenstände. Die einzelnen Blüten sind vierzählig und kronblattlos. | |||
Ein Heilkraut der Spitzenklasse | |||
Sowohl die Blätter als auch die Blüten des Frauenmantels werden gern für Heilzwecke eingesetzt. Sie sind essbar und sollten mit dem Beginn der Blütezeit geerntet werden. | |||
Ob ein Tee, ein Smoothie, eine Salbe oder eine Mundspülung, das Kraut, das sowohl innerlich als auch äußerlich angewandt werden kann, wirkt unter anderen: | |||
* Aufgezählter Listeneintrag | |||
*krampflösend | |||
*blutreinigend | |||
*durchblutungsfördernd | |||
*entzündungshemmend | |||
*schmerzstillend | |||
*verdauungsfördernd | |||
*antibakteriell | |||
*beruhigend | |||
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Version vom 12. Juli 2024, 19:46 Uhr
Der botanische Name ‚Alchemilla‘ leitet sich von ‚Alchemistenkraut‘ ab. So wurde der Frauenmantel zur Zeit des Mittelalters gern von Wissenschaftlern bezeichnet. Die Wissenschaftler waren von den sich jeden Morgen auf den Blättern bildenden Tautropfen – ein natürliches Destillat aus den Blättern – begeistert.
Von unten bis oben Ein kriechender Wurzelstock breitet sich im Erdreich aus. Aus ihm geht an der Oberfläche ein rosettenartiger Wuchs hervor. Bis zu 40 cm hoch und 50 cm breit wird er, der Frauenmantel.
Sein rundliches bis nierenförmiges Laub wird zwischen 5 und 15 cm breit, ist gelappt und an der Unterseite sanft behaart. Die Lauboberseite ist je nach Art kahl bis behaart. Im Juni wird das Laubgewand von langen Blütenständen überthront. Es sind rispenartige und seitenständige Blütenstände. Die einzelnen Blüten sind vierzählig und kronblattlos.
Ein Heilkraut der Spitzenklasse Sowohl die Blätter als auch die Blüten des Frauenmantels werden gern für Heilzwecke eingesetzt. Sie sind essbar und sollten mit dem Beginn der Blütezeit geerntet werden.
Ob ein Tee, ein Smoothie, eine Salbe oder eine Mundspülung, das Kraut, das sowohl innerlich als auch äußerlich angewandt werden kann, wirkt unter anderen:
- Aufgezählter Listeneintrag
- krampflösend
- blutreinigend
- durchblutungsfördernd
- entzündungshemmend
- schmerzstillend
- verdauungsfördernd
- antibakteriell
- beruhigend
Wuchsform |
horstbildend polsterbildend | ------------------------------- |
| Wuchsbreite | 15 bis 30 cm | |
| Wuchsgeschwindigkeit | normal |
| Blütezeit | Jan | Feb | Mar | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
| ★ | ★ | ★ | ★ | ★ | ★ | ★ | ★ | ★ | ★ | ★ | ★ |
| Blütefarbe | gelbgrün | |
| Blütenbeschreibung | rote Blütenstiel, in Scheindolden zusammen | ------------ |
Früchte |
Nüsschen | ----------------------------------------------------------- |
| Geschmack | nicht zum essen |
Blattwerk |
geklappt,handförmig | --------------------------------------------------- |
| Laubschmuck | ↑ | |
| Laubfarbe | graugrün |
Laubkleid/Nadelkleid |
1 | ---------------- |
| Boden | sandige bis steinig,gut durchlässig frisch | |
| Frosthärte | winterhart bis -20 grad | |
| Pflanzbedarf | bis zu 13 Stück pro m² |
