Hauptseite/Weicher Frauenmantel

Aus KGV An der Landwehr - Rheydt
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Herkunft

Der Weiche Frauenmantel gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist die auffälligste und bekannteste Art aus der Gattung der Frauenmäntel. Er ist heimisch im Kaukasus, Iran, Anatolien und im Balkan bis hin nach Rumänien. Dort ist er in Hochstaudenfluren, an Waldsäumen und auf Bergwiesen zu finden.

Wuchs

Die buschig und stark wachsende Blattschmuckstaude wird 40 bis 60 Zentimeter hoch. Alchemilla mollis kann mit der Zeit große, dichte Bestände bilden, die Pflanze ist sehr konkurrenzstark – der perfekte Bodendecker also.

Blätter

Die hellgrünen Blätter des Weichen Frauenmantels haben einen hohen Zierwert. Sie sind wechselständig und rosettenartig angeordnet. Auf beiden Seiten ist das Laub dicht und samtig behaart. Die Blattspreiten haben eine Größe von etwa zwölf Zentimetern, die Blätter sind neun- bis elflappig mit gesägtem Rand. Sie sind das gesamte Jahr hindurch attraktiv, besonders aber, wenn sich auf ihnen Tau- oder Regentropfen sammeln.

Blüten

Die winzigen, grün-gelben Blüten des Weichen Frauenmantels bilden schleierartige Blütenstände. Sie sind zwischen drei und sechs Millimeter groß und erscheinen sehr zahlreich von Juni bis August. In dieser Zeit bringen die großen Wolken aus Blüten den Blattschmuck beinahe zum Verschwinden. Die Zweige der Blütentriebe sind wie die Blätter ebenfalls behaart, die Blütenstiele jedoch kahl. Auch die Kelchbecher selbst können im unteren Bereich behaart sein.

Früchte

Der Weiche Frauenmantel sät sich reichlich selbst aus und sollte daher vor der Samenreife zurückgeschnitten werden. Die Früchte entwickeln sich als krautige bis knorpelige Kelchbecher, in denen ein bis zwei glatte, tropfenförmige Nüsschen eingeschlossen sind.

Pflege

Alchemilla mollis sollte beim Austrieb gedüngt werden, nach der Blüte wird die Staude bis auf den Grund zurückgeschnitten. Sie treibt dann frische Blattrosetten, die auch über den Winter noch gut aussehen. Um der Pflanze neue Kraft zu geben, sollten Sie sie mit einem schnellwirkenden mineralischen Dünger wie Blaukorn versorgen. Durch die starke Neigung zum Verwildern kann sich der Weiche Frauenmantel sehr aggressiv vermehren, daher sollte darauf geachtet werden, dass sich die Pflanze nicht über die Grenzen des Gartens ausbreitet.

Krankheiten und Schädlinge

Der Weiche Frauenmantel ist etwas anfällig für einen Befall mit Mehltau. Auch Schäden durch Larven verschiedener Eulenschmetterlinge kommen vor, an den Blättern fallen diese meist gering aus, an den Wurzeln jedoch können sie zum Absterben der Pflanze führen. Durch Milben können außerdem Blattflecken verursacht werden, noch nicht entfaltete Blätter werden gelegentlich vom Nagekäfer angeknabbert. Auch Rüsselkäfer und Blattwespenlarven können Löcher in das Laub fressen.

Wuchs
Wuchsform
horstbildend polsterbildend -------------------------------
Wuchsbreite 15 bis 30 cm
Wuchsgeschwindigkeit normal
Blüte
Blütezeit Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Blütefarbe gelbgrün
Blütenbeschreibung rote Blütenstiel, in Scheindolden zusammen ------------
Frucht
Früchte
Nüsschen -----------------------------------------------------------
Geschmack nicht zum essen
Laub
Blattwerk
geklappt,handförmig ---------------------------------------------------
Laubschmuck
Laubfarbe graugrün
Sostiges
Laubkleid/Nadelkleid
1 ----------------
Boden sandige bis steinig,gut durchlässig frisch
Frosthärte winterhart bis -20 grad
Pflanzbedarf bis zu 13 Stück pro m²

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